Die-Gesunder.de > Begriffe (Stand: 27.04.2018, 08:30 Uhr)

 

Achillessehnen: Sehen oberhalb der Ferse.

Die Achillessehnen gelten als DER verwundbare Punkt des Menschen. Beim Vorderfußrennen werden die Achillessehnen besonders beansprucht. Bereits beginnende Schmerzen (als seien die Sehnen zu kurz) deuten auf eine Reizung hin. Es gilt zu bedenken:

 

Schlecht für die Achillessehnen ist:

- starke Dehnübungen vor dem Lauf (siehe dazu: hier)

- jedes Rennen, wenn die Sehnen kalt und damit wenig durchblutet sind. Ein allmähliches Abkühlen nach Laufbeginn ist akzeptabel (geringere Wärme wird kompensiert durch mehr Durchblutung durch die Bewegung der Sehnen und Muskeln), Laufunterbrechungen sollten vermieden werden. Wasserabkühlungen - so angenehm sie sein mögen - schaden den Achillessehnen. Der Schaden kann etwas reduziert werden, wenn man bis zur Wiedererwärmung geht anstatt zu laufen.

- kalte Füße außerhalb der Zeit des Rennens. Tipp: kurze Kühle mit anschließender raschen Wiedererwärmung fördert Durchblutung und damit Kräftigung der Achillessehnen.

 

Das wichtigste gegen Beschwerden und Verletzungen der Achillessehen ist:

Neben zumindest minimaler Aufwärmung vor dem Laufen (z.B. durch 1-2-minütiges leichtes Laufen im Zimmer oder auf der Stelle), Dehnübungen oder besser: Massiertechniken zum Entfernen von Verspannungen/Verhärtungen der Bein-, insbesondere der Wadenmuskulatur.

 

Außerdem hilfreich für gute Achillessehnen:

- je nach Wetter evtl. lieber auf Barfüßigkeit verzichten oder sogar mehrere Schichten gegen Auskühlung der Achillessehnen verwenden (z.B. Taucherstiefel + Reitletten oder Fahrradüberschuhe)

 

Ein sehr guter Artikel dazu: http://www.joggen-online.de/gesundheit/laufen-und-der-koerper/achillessehne.html

 

Bremsen: (Blindfliegen, Dasen, Brämer) Wenn man merkt, dass man attackiert wird (oft gleich von mehreren): sofort stehenbleiben, alles fallenlassen, mit den Händen kurz den Rücken / Beinrücken freiwedeln und dann drauf auf die Viecher. Und Schlag und gleich mit wischen. Das Wischen macht sie sehr zuverlässig kaputt. Am besten schon schlagen, bevor sie richtig gelandet sind. Sie brauchen etwas, bis sie sitzen. Hat man erstmal alle bedient, hat man meist eine Weile Ruhe, bis man in das nächste Bremsenrevier kommt. Nackt hat man bessere Karten, sie zu spüren und damit frühzeitig zu erschlagen.

 

Droge (im Sinne von Schad-Droge): Stoffliches oder nichtstoffliches Medium zur zeitlich begrenzten Realitätsflucht (Rauschzustand, Scheinwelten, Religionen, Kunst & Unterhaltung, Bagatellkommunikation, Hobby, andere Dinge unter der Rubrik "mal Abschalten"), zeitlich begrenzten Stimmungsmanipulation (ungesunde Stimulation des Belohnungssystemen wie z.B. durch überflüssigen Konsum, Aufputschen, Enthemmen) oder Müdigkeitsunterdrückung.

Ein paar Zahlen : "Von illegalen Drogen wie Kokain, Heroin oder stark aufputschenden Amphetaminen sind in Deutschland etwa 100.000 Menschen abhängig. Alkoholsüchtig sind 1,5 bis 2 Millionen Personen. 

Stark nikotinsüchtig ist jeder dritte Raucher von 18 Millionen. 300.000 bis 500.000 Menschen sind abhängig von Medikamenten.

Der Anteil der Raucher steigt vor allem unter Jugendlichen. Extreme Veränderungen gab es in den ostdeutschen Ländern: 1993 qualmten "nur" 19 Prozent der 12- bis 17jährigen. 1999 waren es bereits 35 Prozent."(Stiftung Warentest, Nr. 7/2001, S. 87, Hervorhebungen im Original)

"Im vergangenem Jahr [= 2002, Einfügung von mir] starben 111.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, 42.000 durch Alkoholsucht, 1.835 durch den Konsum illegaler Drogen." (Stiftung Warentest, Nr. 2/2003, S. 90)

 

Echt-Sex: Monogame, heterosexuelle Ehen/Lebensgemeinschaften werden als persönlich wie gesellschaftlich optimale Lebensform angesehen, innerhalb derer eine von Akrobatik  und Variationszwang befreite Sexualität, bei der beide zum Orgasmus kommen,  das Merkmal von Echt-Sex ist.

Alle anderen Formen von Sexualität werden zusammengefasst unter dem Begriff der »Sex-Ersatzhandlungen«, die weder in gleicher Weise die körperliche Unversehrtheit garantieren, noch den psychischen und sozialen Stärkungseffekt und darüber hinaus nicht oder nicht in dem Maße zur Kindzeugung geeignet sind.

 

Eisjoggen-Gesundungslaufen: auch kurz nur Eisjoggen. Kurzschritt-, Vorderfußlaufen (-rennen) bei - dem Wetter und der eigenen Kondition angepasst - minimaler Bekleidung oder ganz nackt und evtl. auch barfuß. Es kann als der mit Abstand gesündeste Freizeitsport bezeichnet werden, der außerdem aufgrund der besonders geringen Anstrengung von den meisten Menschen durchgeführt werden kann. Umfassend siehe: hier

 

Freikörperkultur:

Die Kultur der Gesundung von Mensch und Natur mittels der Befreiung des Körpers von unnötiger Kleidung

siehe auch: www.kritz.info/fkk/

Das Zentrale der Kultur, deren wichtigstes Kennzeichen der von Kleidung befreite (umgangssprachlich: nackte) Körper ist, ist das Ziel, unter Zuhilfenahme dieser Nacktheit eine optimale Gesundung und Gesunderhaltung zu erreichen. Deshalb sind gesundheitsfördernde Bewegungsformen wie Gymnastik und Sport zentrale Bestandteile der FreikörperKULTUR. Demgegenüber gibt es die allgemeine nackte Freizeitgestaltung (ANF), die unabhängig einer speziellen gesundheitsorientierten Subkultur den willkürlichen Umgang mit Nacktheit zum Inhalt hat.

 

Als Kulturkonzept eingeführt um 1880 von Dr. Produr, Dresden unter dem Begriff Nacktkultur, der mindestens bis 1933 amtlich verwendet wurde (z.B. 27.4.1932 bei der Zensur eines Werbefilmes von Adolf Koch ["Körperkulturschule 'Sonnenland'"] durch die Film-Oberprüfstelle Berlin.)

Die Freikörperkultur ist eine aus der allgemeinen Lebensreform entstandene Bewegung, die vor allem die Gesundung der Massen zum Ziel hatte (Nacktsport, kein Alkohol, kein Nikotin, vegetarische Ernährung). Sie wurde von den Nazis erst verboten, dann - ideologisch "gleichgeschaltet" - gefördert.

 

Man sollte hinterfragen, ob der Wandel der Bezeichnung von »Nacktkultur« zu »Freikörperkultur« allein deshalb geschah, weil das Wort »nackt« zu viel Anstoß nahm. Vielleicht wollte man auch mit "Freikörper" etwas anderes ausdrücken als "nackt". Es ist ja für einige - und ich neige auch dazu - der unbekleidete Mensch nicht nackt, da das Wort »nackt« ja sagt, dass etwas fehlt. Dem unbekleideten Menschen fehlt aber eigentlich nichts. Der Bekleidete hat nur oft zu viel (an).

 

1974 einigte man sich auf dem Weltkongress der
Internationale Naturisten Föderation (INF-FNI) auf folgende Definition:

„Sie [diese Lebensweise] kommt zum Ausdruck in der gemeinschaftlichen Nacktheit, verbunden mit Selbstachtung, sowie Respektierung der Andersdenkenden und der Umwelt. Gemeinschaftliche Nacktheit ist ein essentielles Kennzeichen des Naturismus, der die Naturelemente Sonne, Luft und Wasser völlig auswertet. Der Naturismus stellt das physische und psychische Gleichgewicht wieder her, indem er Erholung in einer natürlichen Umgebung bringt, durch Bewegung und Respekt für die Grundprinzipien von Gesundheits- und Ernährungslehre. Der Naturismus fördert viele Aktivitäten, die die Kreativität entwickeln. Völlige Nacktheit ist der geeignetste ‚Anzug‘, um eine Rückkehr zur Natur zu verwirklichen und ist mit Sicherheit der sichtbarste Aspekt des Naturismus, auch wenn sie nicht der einzige ist. Sie hat eine ausgleichende Wirkung auf Menschen, indem sie sie von Spannungen befreit, die durch Tabus und Provokationen der heutigen Gesellschaft verursacht sind, und den Weg zu einer einfacheren, gesunderen und menschlicheren Lebensweise zeigt.“

 
– Definition der Internationale Naturisten Föderation (INF-FNI) vom Weltkongress Cap d’Agde, 1974

Quelle: wikipedia: Freikörperkultur, Stand 11.10.2014; http://de.wikipedia.org/wiki/Freik%C3%B6rperkultur)

bzw. Statut der INF: http://www.inf-fni.org/ger

 

Heute wird der Begriff sehr vielseitig verwendet: Von stark an die Wurzeln angelegter asketischer FKK, über vereinsfokussierter FKK deutscher FKK-Vereine, vielfältiger Aktivitäten mitteleuropäischer Nudisten-Vereine und Individual-Naktivitäten bis hin zur Verwendung im Rotlichtmilleau und in der Pornoindustrie (dort eher als FKK für "freie Körperkultur" bezeichnet bzw. einfach als Synonym für Sex).

Gemeinsamkeit ist jediglich, dass es etwas mit Nacktheit zu tun hat. Daher ist die Forderung sinnvoll, näher zu erklären, von welcher FKK man spricht (z.B. gesundend, nackt, kultiviert - die GENAK-FKK).

 

Die verschiedenen Begriffsverwendungen:

 

klassisches FKK: stark an die historischen Wurzeln der FKK angelehnt, Selbstdisziplinierung und bewusste Lebensweise zum Wohle der eigenen Gesundheit, der Gesellschaft und der Natur

Naturismus-FKK: Natur ist das Wichtigste (Verbundenheit mit und Freude an der Natur, oft mit viel Nacktsein im Freien)

Nudismus-FKK: Nacktheit ist das Wichtigste (z.B. für streifenfreie Bräune, psychische Befreiung, erotische Wirkung)

home-FKK: möglichst alles nackt, aber weitgehend auf zu Hause beschränkt

Alternativ-FKK: experimentierfreudiger, forschender und/oder rebellischer Nacktivismus

Freizeit-FKK: Nacktheit als befreiendes Gefühl, keine FKK-Vereinszugehörigkeit aber Einhaltung von behördlichen Anordnungen und allgemeinen Gepflogenheiten.

Vereins-FKK: Mainstream, vereinsgebunden: Nacktheit als befreiendes Gefühl aber unbedingt im Schutz von Verein, Vereinsgelände und Vereinsstatuten. Strenge Einhaltung von behördlichen Anordnungen und allgemeinen Gepflogenheiten.

FKK als Synonym zu nackt: einfach nur als Synonym zu »nackt« bzw. »unbekleidet«, ohne die Bedeutung von Regeln beim Nacktsein

 

FKK als Bezeichnung  für eine »allgemeine nackte Freizeitgestaltung« (ANF): hier liegt keine besondere Lebenseinstellung zugrunde. Es ist eine normale, beliebige Freizeitgestaltung, bei der Nacktheit ausprobiert wird oder man es sich bereits zur Gewohnheit gemacht hat. Hier spielt weder der Bezug zur Natur eine zentrale Rolle, noch ein zentrales Bestreben, überall und ständig nackt zu sein und auch keine besonderen sozialen oder politischen Interessen.
Dies ist wohl heutzutage die am häufisten anzutreffende Art von öffentlicher Nacktheit.


Rotlicht-FKK: rein kommerziell, sprich Rotlichtmilieu

Swinger-FKK: Swinger und andere, Nacktheit vorwiegend zum Zweck der sexuellen Luststeigerung nutzend

 

außerdem:

Wild-FKK: schon länger gebräuchliche Bezeichnung für FKK außerhalb von Vereinsgelände und anderen ausgewiesenen FKK-Plätzen (meist Stränden)

 

Wald-FKK: vor allem durch Dr. rer. nat. Peter Niehenke geprägter Begriff, der im Prinzip das gleiche wie Wild-FKK beinhaltet

 

genak-FKK: von mir gebrauchter Begriff, der die drei entscheidenden Kriterien nennt: gesundend, nackt, kultiviert.

 

siehe auch: Eisjoggen und Nacktheit

siehe auch: Beitrag für das FKK-Forum: Was ist FKK?

 

FKK: eigentlich "die" FKK, gebräuchlicher aber "das" FKK. Abkürzung für Freikörperkultur, siehe: Freikörperkultur

 

Geh-Lauf nach Thomas Kritz: andere Bezeichnungen: Eijgel, Eisjoggen, Gesundjoggen, Gesundungslaufen, Glauf, Gugaln, Kaltjoggen, Nacktgesundung, Natürliche Gesundung, Naturlaufen, Neigeln, Purlaufen, schweißfreies Joggen, Urjoggen.

 

gesund: Man muss unterscheiden zwischen: »gesund leben« und »gesund sein«. Siehe entsprechende Einträge folgend.

 

gesund leben: Der Wissensstand darüber, was alles und was mit welcher Auswirkung auf unsere Gesundheit Einfluss nimmt, ist auch im 21. Jhdt. noch völlig unbefriedigend.

Ratschläge für gesundes Leben konzentrieren sich auf einzelne Teilaspekte ohne in ein ganzheitliches Konzept integriert zu sein, so dass man mit den bisherigen Ratschlägen auch nicht annähernd alle Bereiche abdecken kann, weil Finanz- und Zeitrahmen jedes Menschen gesprengt werden.

Die idealgesundheitsfördernden Einflüsse kann man in sechs Gruppen unterteilen:

1. Befriedigung des Selbsterhaltungstriebes:

2. Befriedigung des Sexualtriebes:

3. Freiheit von Genussmittel- und Medikamentenmissbrauch, Süchten und Realitätsflüchten

4. Freiheit von körperlichen, sonstigen psychischen und genetischen Einschränkungen

5. Schutz vor Umweltbelastung:

6. Gesellschaftliche Sicherheit und Integration:

(Die einzelnen Einflüsse unter: Die-Gesunder > Startseite > was ist gesund?)

 

gesund sein: Sinnvoll ist nur, wenn man der Einteilung in gesund und krank eine dritte Kategorie hinzufügt: den mittleren Zustand, das "so lala", das "Es geht schon."

 Der mittlere Zustand ist das kontinuierliche Weiterleben mit einem mittleren Verschleiß und einer mittleren Alterung und dem daraus sich ergebenden Todeseintritt zu einem durchschnittlichen Zeitpunkt.

 Gesundheit ist demnach ein Zustand, der eine Folgewirkung besitzt, die Körper und/oder Psyche positiv beeinflusst, Verschleiß und/oder Alterung abbremst.

 Krankheit ist dementsprechend ein Zustand, der eine negative Folgewirkung (Schädigung) auf Körper und/oder Psyche besitzt, Verschleiß und/oder Alterung beschleunigt.

 

Gesunder: Eine kulturpolitische Bewegung. Die Gesunder sind Menschen, die sich, die Gesellschaft und die Natur nicht nur von einzelnen Krankheiten heilen, sondern umfassend gesunden wollen.

Als einen der zentralsten Punkte sehen sie dabei die eigene Gesundung und in dem Zusammenhang den angenehmsten und mit Abstand gesündesten Sport, das Gesundungslaufen (= Geh-Lauf nach Thomas Kritz, Eisjoggen, Gugaln, Neigeln, Purlaufen, schweißfreies Joggen u.ä. Begriffe)

 

Gesundungslaufen: Anspruch des Gesundungslaufens ist es, der gesündeste Sport zu sein, im Sinne von: bester Ausgleichssport, beste Durchführbarkeit für die Masse der Bevölkerung (geringer Zeitbedarf, geringe Kosten, stark motivierend, für eine große Masse körperlich geeignet).

Besondere Merkmale sind:

• Gelenkschonend durch kurze Schritte, Vorderfußlaufen, starke Arm- und Schulterbewegung;

• ganzjährig moderate UV-Aufnahme (= ausreichende Bildung von Vitamin D3 ohne Hautüberreizung) durch geringste Bekleidung und Laufen zu kühlen Tageszeiten

• stark gewichtsreduzierend durch Dauerlauf (der Sport mit einer der höchsten Kalorienverbrennungsraten) bei starker Wärmeabgabe (= zusätzliche Energieabgabe)

• stimmungsaufhellend durch die Kombination von Bewegung, Aufenthalt im Freien, Nacktheit

• deutlich körperformend: neben Gewichtsreduktion starker Aufbau von Wadenmuskeln (durch Vorderfußlaufen), Rücken-, Arm und Bauchmuskeln (durch intensiven Einsatz von Armen und Schultern) und Bein- und Pomuskeln (durch das Laufen an sich)

Beim Gesundungslaufen ist eine Grunddevise, dass das gesundheitlich gut tut, was sich momentan gut anfühlt bzw. dass alles zu vermeiden ist, was unangenehm oder gar schmerzhaft ist.

 

Gleichgeschlechtlicher Sex: Gleichgeschlechtlicher Sex ist mit weniger Aufwand und schneller zu erreichen, bringt aber weit weniger echte psychische Befriedigung. Besser für einen Mann ist es, einer (und nur einer) Frau zu dienen, Ihr also viel Gutes zu tun. Und herauszufinden (kann Jahre dauern), was sie am besten zum Orgasmus bringt. Das ist der mühsamere Weg - aber eine vorgekochte Konserve schnell warmmachen ist halt nicht das Gleiche wie ein gutes zubereitetes Essen.

Die Menschen sind genetisch alle mit der Begabung ausgestattet, mit sich selbst und mit Partnern des gleichen Geschlechts sexuelle Erregung zu spüren. Eine rein genetische Veranlagung nur für das andere oder nur für das gleiche Geschlecht gibt es wahrscheinlich bei weniger als 0,01 Prozent der Bevölkerung. In aller Regel sind die gewünschten oder gewählten sexuellen Richtungen Folge von Erziehung, sozialem Umfeld, Medien und gemachten Erfahrungen.

 

INF-FNI: Internationale Naturisten Föderation: http://www.inf-fni.org/ger

 

Kountisten: Radikalorthodoxe, krankheitsfetischistische Anbeter von Kounta, dem Gott des Konsums und der Unterhaltung, staatstragende Sekte der modernen Welt.

 

Nacktheit: bezeichnet allgemein einen erkennbaren Unterschied, dass etwas oder jemand weniger bekleidet, behaart oder ummantelt ist als üblich, als normal, als eigentlich anzunehmen wäre.

Die Nacktheit bei Menschen fängt in manchen Kulturen bereits bei der Sichtbarkeit der Augen an. Auf der anderen Seite der Skala ist für manche niemand nackt, der auch nur noch irgendetwas an sich hat (z.B. Schuhe, Körperschmuck, Armbanduhr). Sinn macht auch folgende Argumentation: Auch der völlig unbekleidete Mensch ist nicht nackt, da dies sein Naturzustand ist. Nackt wäre er demnach erst, wenn deutliche Mengen seiner natürlichen Behaarung fehlen würden. Ansonsten ist er nicht nackt, sondern naturbelassen unbekleidet. So wie ein unbekleidetes Tier auch nicht als nackt bezeichnet wird, wenn es nur sein natürliches Fell trägt.

Juristisch ist Nacktheit (hier: weitgehend sichtbare Geschlechtsteile oder Hintern) nicht überall und nicht ohne Einschränkung erlaubt, obwohl es kein Gesetz in Deutschland gibt, welches Nacktheit ausdrücklich verbietet. Nacktheit kann allerdings nur in Zusammenhang mit einer Straftat stehen, wenn eine sexuelle Handlung damit verbunden ist. Nacktheit zu passiver Erholung oder Nacktsport werden in Wald und Flur, wo nur mit geringer Passantenzahl zu rechnen ist, real und juristisch weitgehend toleriert. In Ortschaften ist hingegen mit einem Bußgeld zu rechnen, dass aber selbst dort auf wackligen Füßen steht, da der entsprechende Paragraph (§118 OWiG) eine "grob ungehörige Handlung" voraussetzt. Nacktheit ist jedoch heutzutage auf Plakaten und im Fernsehen allgegenwärtig: Sollten dies alles grob ungehörige Handlungen sein?

 

Unbekleidet zu sein ist der Naturzustand des Menschen und deshalb ein elementares Grundbedürfnis eines jeden. Oft wird dieses Grundbedürfnis verdrängt und unterdrückt durch Verbote, Gewohnheiten und Traditionen - mit nicht abschätzbaren gesundheitlichen, besonders sozialpsychischen Folgen.

 

Ist Nacktheit ein natürlicher Zustand und sind Textilien demzufolge unnatürlich?

1. Nacktheit bedeutet, dass etwas fehlt. Der unbekleidete Mensch wird nur deshalb als nackt bezeichnet, weil man den bekleideten Menschen als die Norm, als das Normale betrachtet. Oder er wird als nackt bezeichnet, weil der heutige Mensch als Art nur wenig Haarkleid besitzt im Gegensatz zu den anderen Säugetieren. Diese Nacktheit ist jedoch nicht Gegenstand der Frage.

2. Natur ist alles, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. In diesem Sinne muss man Kleidung als unnatürlich betrachten. Beim »natürlich« in der Bedeutung von »selbstverständlich« spielt die Anschauung des Betrachters die entscheidende Rolle: Für FKKler wird in dem von ihnen gewohnten Bereich Nacktheit »selbstverständlich«, also in diesem Sinne »natürlich« sein. Oft zeigen aber selbst FKKler kein Verständnis für Nacktheit, wenn diese an anderen Orten und in anderem Kontext anzutreffen ist, als sie es gewohnt sind.

3. Es gibt in jeder Kultur Vorstellungen, in welcher Situation welche Bekleidung angemessen ist und welche nicht. Die sich daraus ergebende Ansicht von »natürlich« im Sinne von »selbstverständlich« wäre z.B. Jogginganzug beim Joggen bei 5ºC. Hier zeigt sich dann auch die Wechselwirkung von der Vorstellung von Nacktheit (im Sinne, dass etwas fehlt) und Natürlichkeit (im Sinne von Korrektheit oder Selbstverständlichkeit), wenn ich z.B. bei 5ºC beim Joggen nur Schuhe und kurze Laufhose trage (anhabe, nicht in der Hand trage): Dann kommt regelmäßig der Kommentar von Kindern: „Der ist doch nackt!“ Dies ist nur bei entsprechender Kälte der Fall, nie bei wärmeren Wetter (z.B. 20ºC).

4. Kleidung spielt neben Schutz vor Kälte, Schmutz und mechanischen Einflüssen eine große Rolle bei der Erzeugung und Verstärkung sexueller Reize und als Statussymbol. Man kann streiten, ob es jeweils sinnvoll und gut ist, wie sich bekleidet wird. Da es sich aber nie um etwas handelt, was der Mensch nicht geschaffen hat (= Kleidung wird in der Regel immer vom Menschen geschaffen), bleibt die Frage nach der Natürlichkeit im Sinne von »durch Natur entstanden« jedoch immer verneint. Ob es »selbstverständlich« ist, dass und wie sich gekleidet wird, ist eine andere Sache.

5. Ein weiteres großes Thema ist, welchen Einfluss das unnötige (unnatürliche) Bedecken der Geschlechtsmerkmale (Genitalien, Po, weibliche Brüste) auf Mensch und Gesellschaft – hier auch speziell Wirtschaft – hat und ob dies bewusst gefördert und gefordert wird.

 

nacktiv: eine Wortzusammensetzung aus nackt und aktiv. Bezeichnet vor allem Bereiche, wo Aktivitäten stattfinden, von denen es bisher eher ungewöhnlich war, dass sie nackt ausgeführt werden wie Nacktwandern und Nacktsport außerhalb von Vereinsgelände oder geschlossenen Räumen.

 

Nacktsucht: siehe auf hier unten.

 

Natürliche Gesundung: auch Natürliche Gesunderhaltung, entspricht dem us-amerikanischen Natural Hygiene, einer seit dem 19. Jhd. bestehenden Bewegung, die davon ausgeht, dass die meisten Krankheiten mit natürlichen Mitteln geheilt werden können bzw. durch eine naturnahe Ernährung und Lebensweise gar nicht erst entstehen würden.

Bekanntester deutscher Vertreter ist Sebastian Kneipp, auch wenn er sich nicht explizit zu der Bewegung bekannt hat.

 

Nudismus: = "Nackt zu sein ist für mich das wichtigste in meinem Leben." Aus unterschiedlichen Gründen: psychische Befreiung, streifenfreie Bräunung, erotische Gründe. Wird mitunter gleichgesetzt mit Freikörperkultur.

 

Naturismus: = "Natur ist das wichtigste in meinem Leben." Im Vordergrund steht die Verbundenheit mit und die Freude an der Natur. Oft mit viel nacktem Aufenthalt in der Natur. Wird mitunter gleichgesetzt mit Freikörperkultur.

 

Pornografie: stärkste bekannte Psychodroge, Darstellung von Sexersatzhandlungen zur kurzfristigen Steigerung des Sexualtriebes, meist mit der Folge der Masturbation.

Die Auswirkung des zunehmend alle Bereiche menschlichen Lebens durchdringenden Porno-Ideologie ist eine zunehmende Ablehnung von Sex und Nacktheit.

Als Beleg für die Bedeutung von Pornografie kann man den Kaufwert von Porno-Webadressen sehen:
"Sex.com: Immer wieder begehrt
Alle Brancheninsider warten hingegen auf eine ganz spezielle Auktion: Jene von sex.com. Die eindeutige Adresse gilt als Sahnestück, um sie wurden nicht nur schon Prozesse geführt, sie kam auch schon mehrfach unter den Hammer - zuletzt 2006 für rund 14 Millionen Dollar. Der Wiederverkauf war für den 18. März 2010 angesetzt, die Auktion dann aber wieder abgesagt worden."
(http://www.spiegel.de/netzwelt/web/domainhandel-der-goldrausch-ist-nicht-vorbei-a-688531.html)

Schad-Droge: siehe Droge

 

Schrunden: Risse in der Hornhaut (hauptsächlich der Ferse), die sehr schmerzhaft werden können. Ursache ist eine ausgetrocknete Haut als Folge von mangelnder Durchblutung (Eigenregeneration), aggressiven Mitteln (z.B. Erde beim Barfußlaufen, scharfe Reinigungsmittel) und zu starke Auslaugung durch häufige lange Warmwasseranwendungen.

Hilfe bringen kurzfristig Schrundensalben, langfristig Durchblutungsförderung (z.B. Wassertreten, Tau- oder Schneelaufen) und viel Barfußgehen und Reinigen der Füße ohne oder nur mit milden Seifen und nur lauwarmen Wasser.

 

Sex-Ersatzhandlung: Alle Formen von Sex, die nicht dem Echt-Sex entsprechen. Hierunter fallen:

• Sex, bei dem einer der Beteiligten keinen Orgasmus hat

• Sex, bei dem Akrobatik und Variationszwang eine hohe körperliche und/oder psychische Kraftanstrengung erfordert und einen leichten, unbeschwerten Weg zum beidigen Orgasmus verhindert

• Masturbation

• Gleichgeschlechtlicher Sex

 

Toko: Eine Firma, die gute Imprägniermittel anbietet

 

Unterkühlung

"Das Auskühlen der Körperkerntemperatur auf unter 35,0°C wird als Hypothermie bezeichnet. Obwohl es in Notfallsituationen häufig zu einer Unterkühlung kommt, wird diese sehr oft übersehen. Das auffälligste Symptom einer Unterkühlung ist das Muskelzittern. Die vermehrte Muskelarbeit erzeugt eine verstärkte Wärmeproduktion. Zusätzlich werden die Blutgefäße der Haut und Extremitäten eng gestellt, damit die Wärme im Körperkern verbleibt. Im Extremfall führt die vermehrte Muskelarbeit zu einem 4-fach erhöhten Sauerstoffverbrauch. Kühlt der Körper weiter aus (unter 33°C) verschwindet das Muskelzittern, der Unterkühlte zeigt Bewusstseinsstörungen, die Atmung nimmt ab und wird unregelmäßig. Sinkt die Körperkerntemperatur noch tiefer (unter  30°C) kommt es zur Bewusstlosigkeit. Der Herzschlag verlangsamt sich und der Blutdruck sinkt.

Maßnahmen bei einer Unterkühlung
1. (Nach-) Alarmierung des Rettungsdienstes
2. Der Unterkühlte sollte so wenig wie möglich bewegt werden, da es bei der Bewegung  zur Umverteilung des kalten Bluts aus der Körperschale in den Körperkern kommt. Dadurch können schwere Herzrhythmusstörungen bis hin zum Kreislaufstillstand ausgelöst werden.
3. Ein  weiteres  Auskühlen  muss  verhindert  werden.  Deshalb  sollte  der  Patient möglichst nicht entkleidet werden, sogenannte Rettungsfolien können zum Einsatz kommen.
4.Die ständige Überwachung von Kreislauf und Atmung ist erforderlich, um z.B. Herzrhythmusstörungen rechtzeitig zu erkennen. Sofern vorhanden sollte Sauerstoff gegeben werden."

(http://www.feuerwehrverband.de/fileadmin/Inhalt/FACHARBEIT/FB8_Gesund_RettD_EH_kompakt/DFV_Erste_Hilfe_kompakt_Hypothermie.pdf)

 

Wald-FKK: Synonym auch »Wild-FKK«. Sammelbegriff für alle in der Natur (Wald und Flur) außerhalb vereinsgebundener, öffentlich genehmigter oder privater Gelände stattfindenden nackten Aktivitäten, insbesondere Sport und Erholung.

 

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Eisjoggen.de

Gesundungslaufen.de / glauf.de

Eijgel.de